Deutsche Minderheit Im Eigenen Land

In Augsburg und ist anders Städten zusammenarbeiten Migranten bald über ns Hälfte ns Bevölkerung. Einer Experte sagt, wieso den Parolen als "Islamisierung von Abendlandes" aber Unsinn sind.

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Von michael Stifter
Sie sagen, Augsburg wird eine der erste Städte sein, in denen das „Einheimischen“ kommen sie Minderheit werden. Zusammen kommen sie zu dieser Prognose?


Schneider: ns sagen die zahlen des Statistischen Bundesamtes. Nächste Augsburg bekomme auch in Frankfurt und Stuttgart ns Mehrheitsverhältnisse innerhalb ns nächsten jahre kippen. Schon jetzt gefertigt die ethnischen deutschen hier weniger wie 60 Prozent das ende – und ns Trend hülle sich mit ns Kindern fort. Praktisch in allen größeren deutsch Städten jawohl schon today mehr wie die Hälfte der Sechsjährigen ns Migrationshintergrund.


Für viele Leute ist es eine schlimme Vorstellung, im eigenen Land zur Minderheit kommen sie werden. Woher kommt diese Angst?


Schneider: sie resultiert ende Denkfehlern. Wir zählen zu den „Ausländern“ nach zusammen vor ja sogar die kinder und sogar Enkel über Zuwanderern aus den 60ern. Enthalten fühlen dies sich mich längst zusammen Deutsche, von oft einen deutsch Pass und führen ein deutsches Leben. Zusätzlich, steckt hinter der unruhe die Annahme, dass in die Stelle der Einheimischen einer neue mehrheit tritt.


Schneider: Nein, weil diese Mehrheit korrekt nicht ende einer Gruppe, sondern das ende vielen verschiedenen Minderheiten besteht. So ist sogar das Gerede über der Islamisierung ns Abendlandes Unsinn.


Mit zum Wirtschaftswunder kamen das „Gastarbeiter“. Schon das Name sagte, dass diese personen nur zu Gast befinde sollen. Jawohl wir by Anfang an eine falsche konzeption von Zuwanderung?


Schneider: ja und nein. Denn am Anfang einer ja das meisten Türken heu Italiener tatsächlich wieder in ihre heimat zurück und Äußerst viele zu sein ja auch zurückgekehrt. Dennoch spätestens, wie dann immer mehr von ihnen dein Familien nachgeholt und wie dann sogar die Unternehmen sprechen haben, dass sie ihre mitarbeiter behalten wollen, hatte man umdenken müssen.


Heute regieren zumindest Einigkeit darüber, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist.

Schneider: Aber den meisten personen ist nicht klar, was das bedeutet. Nämlich, dass sich dieses Land verändern wird.

Viele personen wollen einfach nur, dass alles dafür bleibt, zusammen es ist. Warum geht ns nicht?

Schneider: sogar diese jedermann wollen no wirklich, dass alles so bleibt, als es ist. Wir kaufen immer modernere Autos, uns hören unterschiedlich Musik zusammen früher, wir esanzeige anders, uns kleiden uns anders, uns wollen schnelles Internet, uns reisen bei fremde Länder. Wir alle verändern uns doch ständig. Wie viel hat mein Deutschland da noch zusammen mit von Deutschland meiner Großmutter? das ist nicht ns Veränderung in sich, die angst macht. Es ist die Frage, zusammen die veränderung empfunden wird. Von 50 jahren wird uns um herum die Ohren gehauen, dass Zuwanderung ein belästigung ist. Auch in der Flüchtlingskrise dreh dich sich jawohl alles darum, das die personen nicht zu uns ankunft sollen. Da ist es logisch, wenn die Menschen eher das Negative wie das optimistic sehen.

Integration heißt, sich zu einem Land kommen sie bekennen

Wie giftig Integration, wenn eine Gesellschaft das ende lauter Minderheiten besteht? wer passt sich dort wem an?

Schneider: Wir verstehen Integration immer still so, dass man vorne ein Sprachkurs reinkippt und hinten dann Deutsche rauskommen. Integration heißt aber eben nicht, das die leute nicht als ihre Sprache sprechen oder von ihnen Glauben geflügelt sollen. „Deutsch sein“ kam stattdessen bedeuten, das es ns Bekenntnis kommen sie diesem festland gibt und die Grundwerte und Gesetze angenommen werden. Und da drüben dürfen und müssen, zu haben wir natürlich eine Anpassung verlangen.

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Aber wer kein Deutsch kann, wird sich auch nicht integrieren, oder?

Schneider: Entscheidend ist die zweite Generation, ns hier aufwächst. Dies jungen Menschen form das Scharnier zwischen der Vergangenheit ihrer familien und ns Zukunft in Deutschland. Wir verlangen über der zuerst Generation kommen sie viel und by der zweiten zu wenig. Diese muss sich klar kommen sie Deutschland bekennen. Das heißt aber, dass sogar wir uns klar bekennen und sagen: ihr gehört hierher, ihre gehört kommen sie uns. An den vereinigte staaten von amerika ist das ganz selbstverständlich.

Was durchschnitt die islamistischen Terroranschläge für das Integrationsfähigkeit unseres Landes?

Schneider: natürlich ist das Gift. Das können uns beklagen. Hagen wir tun etwas dagegen. Einer weitere Ausgrenzung von Muslimen wird jedenfalls ns Radikalisierung ganz verstärken als verhindern.

Was halten sie von von geplanten neu Gesetz, das Zuwanderer zum Integration zwingen soll?

Schneider: Pauschale Maßnahmen sind immer schwierig. Nimm es wir die Wohnsitzauflage. Was bringen es, wenn das Flüchtlinge großflächig in das ganze land verteilt werden, nachher aber irgendwo landen, wo das gar keine job und aussichten für sie gibt?

Mit das Wohnsitzauflage will die behörde verhindern, das Zuwanderer in bestimmten Stadtteilen bei Parallelgesellschaften geflügelt ...

Schneider: es ist aber grundsätzlich nicht verwerflich, wenn Menschen bei einem fremden festland gerne unter Landsleuten sind. Ns würde ich no automatisch zusammen Parallelgesellschaft bezeichnen, zumal diese Viertel eine sehr wichtige Integrationsfunktion jawohl können.

Perspektiven und Grenzen gleichzeitig aufzeigen

Die attentäter von frankreich und Belgien konnten in dem Brüsseler Problemviertel Molenbeek unbehelligt Anschläge planen. Eine solche Stadtteile gibt es auch an Deutschland. Wie lässt wir verhindern, das sich dort jedermann ohne Perspektive kriminalisieren?

Schneider: durch das tun man ihnen eine Perspektive gibt, zur selben zeit aber sogar ganz deutlich Grenzen aufzeigt. Das hat auch etwas mit Polizeipräsenz kommen sie tun.

Angesichts von Terror, brennenden Asylunterkünften und Pegida klingt ihre Vision von einem bunten Zusammenleben ein wenig naiv.

Schneider: ich sage korrekt nicht, dass es sind nicht Defizite gibt. Noch die liegen um zu Teil eben auch auf unsere Seite. Wenn es schiefgeht, dann liegt das auch daran, dass man das herbeigeredet hat. Wir erwarte immer darauf, dass sich alle schön integrieren und erst nachher gehen wir oben die personen zu. Noch es muss genau verschiedene wege laufen. Ns Innenminister sagt, wer sich groß integriert, dürfen dauerhaft bleiben. Das ist verkehrt herabouts gedacht. Wir müssen das Leuten ns dauerhaften Aufenthalt anbieten, damit sie sich integrieren kann und wollen.

Also ist Integration auch eine Frage by Ausdauer und Geduld?

Schneider: oben jeden Fall! da fehlen uns sogar eine gewisse Entspanntheit und Selbstbewusstsein. Unsere deutsche anbau ist dafür attraktiv. Also ist es sehr wahrscheinlich, dass sich spätestens die Kinder und neffe gar nicht als groß unterscheiden wollen. Und ns vielfältige Zusammenleben arbeitet ja offensichtlich. Nehmen wir Augsburg. Das ist jedoch keine Problemstadt, duf schon heute fast ns Hälfte der bewohner einen Migrationshintergrund hat. Das ist jedoch keine Stadt, in der man angst haben muss. Und einmal man das Leute fragt, zusammen das Zusammenleben an Augsburg funktioniert, klingt das verwandten entspannt.

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Zur Person: Jens Schneider ist Integrationsforscher bei der universität Osnabrück. Das ist einen der autoren des Buches „Generation Mix – das superdiverse perspektiven unserer städtisch und was wir daraus machen“.