DIE WELT IM SELFIE

Das Vertrauen in die menschliche Neugier sorgt dafür, das der Italiener marco d´Eramo sich an seinem ein buch "Die Welt in dem Selfie" sehr differenziert mit zum Phänomen des Tourismus auseinandersetzt.
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Da freut einer sich oben den Urlaub, wälzt Reiseführer, studiert das Wetter, genießt die Vorfreude und wenn man ankommt, zu sein man einer über vielen: einer Tourist! Warum also tut einer sich ns an, anstatt kommen sie Hause zu bleiben hagen wenigstens dorthin zu reisen, woher kaum jemand ist? dahinter liege das Wunsch nach etwas Immateriellem, sagt ns Italiener marco d´Eramo, nach sozialem Kapital, nach Prestige. Vor allem noch reist man, um "anderswo nach etwaigem Leben kommen sie suchen".
Ist es nun geldstrafe oder schlecht, einmal Touristenmassen dies Sehnsucht folgen? beide zugleich, findet d´Eramo in seinem wohltuend differenzierten Streifzug aufgrund das "touristische Zeitalter". Von Touristenschelte (die deswegen alt ist als der Tourismus selbst) hält das nämlich nichts. Immer wieder beklagt er ns "unverhohlene Geringschätzung", die sogar Intellektuelle reisende gegenüber in den tag legen.

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Dabei jawohl d´Eramo ganz einiges kommen sie kritisieren bei seinem Streifzug durch das "touristische Zeitalter". Seine Tour beginnt der Journalist innerhalb 19. Jahrhundert, wie Reisebüros und Reiseführer aufkamen und das erste organisierte Exkursion stattfand. Innerhalb 20. Jahrhundert sei ns Tourismus dann zur "wichtigsten Industrie" aufgestiegen – aufgrund die Einführung bezahlter Urlaubstage und zunehmende Mobilität. Heute unternimmt einer von sieben personen Auslandsreisen, ns sind ca 1,2 milliarde Reisende im Jahr.

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Die Schattenseiten zu sein allzu bekannt. Die mit vielen zahlen und Beispielen unterlegte Sammlung by Fehlentwicklungen beeindruckt dennoch – allein durch die schiere Masse. Ob Venedig, Luang Prabang in Laos oder das chinesisch Lijiang: das "touristische Zurichtung" kopf weltweit von Verdrängung von Einheimischen und von "Zonierung" das Innenstädte, das nach Sonnenuntergang – wie die Finanzdistrikte – menschenleer und unbelebt seien. Außergewöhnliche unrühmlich finden d´Eramo inbegriffen das "neoliberale" Handeln ns UNESCO. Sie mache das ende Kulturerbe sterile Themenparks, ns abzulaufen zum Touristen um zu Hauptzweck ns Reisens geworden sei. Die Finanzindustrie applaudiert: American to express sponserte ns "World travel Award", der 2008 in die UNESCO ging.
Da Überraschung und beruhigt, dass d´Eramo das Reisen trotzdem nicht verteufelt – zusammen die vielen Philosophen und Theoretiker, die er zitiert. Ns glauben, ns Erlebniswelt von Touristen kann sein ohnehin klanglos entfremdet, weil alle Opfer das kapitalistischen Geldmaschinerie seien. Diese angst teilt d´Eramo nicht. Zwar anfrage er, dass der Schutz by Kulturerbe no Urbanität ruiniert darf. Gleichzeitig vertraut er dennoch der menschlichen Neugier (auch in Touristen). Kann sein man alle Fehler zuerst korrigieren, "wenn das Weltkapitalismus abgeschafft ist, dann gute Nacht", mahnt er kommen sie Recht in diesem lesenswerten und tiefgründigen Buch. Ohnehin sei das ende des "touristische Zeitalters" absehbar. Ns Digitalisierung löse das Trennung von anstellung und freizeit immer als auf und bestimme deswegen das Verhältnis zu Zeit und platz neu. So würden Touristen auf lange vision ohnehin verschwinden.

Marco d’Eramo: "Die Welt im Selfie. Eine Besichtigung des touristischen Zeitalters" Übersetzt ende dem Italienischen von Martina KempterSuhrkamp Verlag berlin 2018362 Seiten, 26 Euro


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