Die Zigeunerfamilie Familie Kwiek

2013 machte die islamfeindliche bewegung Pro deutschland Stimmung gegen einer sogenanntes Problemhaus, an dem Sinti und Roma lebten. Duisburger bewohner veranstalteten eine Gegendemo.

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(Foto: oliver Berg/dpa)
der Internationale Tag das Roma an diesem montag will an die Diskriminierung ns größten Minderheit Europas nett machen. In den vergangenen jahr kamen Tausende das ende Bulgarien und Rumänien nach Deutschland. An ihrem Lebensstil unterbrechen sich viele Einheimische, um zu Beispiel an Duisburg.
Das Backsteinhaus zu sein verwittert und wirkt heruntergekommen, der land im Vorgarten zu sein schlammig. Es nieselt, trotzdem stehen frau mit Schürzen in dem Freien in Grill. In den Straßen ns Umgebung lauf Kinder in verschlissener kleider und löchrigen ein paar schuhe herum. Marxloh an Duisburg ist ns Zuhause vieler Migranten ende Südosteuropa, vor allem das ende Bulgarien und Rumänien. Unter ihnen sind sogar zahlreiche Roma. Bei ihnen und ihre Lebensstil unterbrechen sich Einheimische, ärgern sich by Krach und Müll. Gemeldet dann das Lokalpresse von solche Konflikte, häufen wir menschenfeindliche Online-Kommentare. "Hab ns Gesindel in der Straßenecke hausen ... Wer deshalb mies sozialisierte Schmarotzer nicht live ertragen muss ...", schreiben einer an Facebook, ein wieder kommentiert innerhalb üblichen Hassduktus: "Hat man gesehen, was diese Ratten alle zerstört haben und heute einen an arm machen."

Diesen montag ist der Internationale Tag ns Roma, er will oben die Diskriminierung ns größten Minderheit Europas aufmerksam machen. Der Antiziganismus ist seit jahrzehnten gleichbleibend stark. "Sinti und Roma zu sein die mit Abstand unbeliebteste Minderheit in Europa", stellt das Historiker wolfgang Benz fest. Viele deutsche sehen ihre Stereotype bestätigt, von nach ns EU-Osterweiterung viele Armutsmigranten zuziehen. Die Abneigung gegen diese verstärke die Ressentiments gegen die deutschen Sinti und Roma noch, sagt Benz.

Sie nehmen keine wohnung und sogar keinen Job

Vorurteile hegen bisweilen sogar jene, in denen man es nicht erwarten würde, zusammen jüngst bei Hameln geschehen: Eine älter Sintiza suchte einer Wohnung, einer Wohngenossenschaft händigte ihr ein Interessentenbogen aus. Da oben fand sich dies interne Vermerk: "1 Pers.; leichter Zigeunereinschlag; besser nichts anbieten!" Notiert hat das offenbar ein angestellte der Genossenschaft, das Grundidee oben Solidarität basiert. "Ein klassisches beispiel rassistischer Diskriminierung", kommentiert herbert Heuß, Sprecher des Zentralrats deutscher Sinti und Roma. Auch bei der Berufswahl würden sie benachteiligt, "wenn etwa ns Auszubildender in einer bank trotz sehr guter Abschlüsse no übernommen wird, da die bank keine Sinti innerhalb Kundenbereich einsetzen will".

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Parallelwelt am Rande der Pracht

bei einem stadtteil Roms fühlen sich viele bewohner vergessen. Ihr hassen entlädt sich gegen Sinti und Roma.   von Oliver Meiler


Noch mehrere schlimmer ergeht es Roma an ihrer südosteuropäischen Heimat, da drüben sind sie massiv geächtet und oft von bildung ausgeschlossen. "In Bulgarien gibt es einen stärkeren Rassismus", sprechen einer von ihnen. "Meine mutter und ns Geschwister geflügelt noch dort. Sie haben unruhe vor Gewalt. Man tun können nicht mal im Straßencafé ns Kaffee bestellen, da man no bedient wird." Verglichen zu gilt Deutschland wie Land der Hoffnung, so wandern stoff zu. Allein an Duisburg wohnen fast 21000 Menschen ende Südosteuropa - 2011 war es zuerst 3800. Unterschiedlich Kommunen, sagt Stadtsprecherin anja Kopka, freuten sich by die Zuwanderung by dort, das kämen ja auch viele Fachkräfte: "Bei wir ist dies leider nicht der Fall."

Vor allem bei den Duisburger Stadtteilen Marxloh und Hochfeld siedeln sich viele mittellose Roma an, weil sie sich da drüben das leben noch erreicht können. Es zu sein Menschen ohne Arbeit, untergekommen an baufälligen Häusern. Zum Großfamilien sind die wohnungen meist zu klein, mitunter haben sie nicht einmal warmes flutkatastrophe oder Strom, skrupellose Vermieter wünsche Unsummen für einen paar Quadratmeter. Dazu komme oft Missbrauch das Sozialleistungen, sprechen Stadtsprecherin Kopka: Migranten bekämen von ihren Ausbeutern fiktiv Minijobs bescheinigt, ca aufstockende Sozialleistungen zu beziehen. "In vielen herbst wird ns Menschen das deshalb ,verdiente" geld sofort ein weiterer abgenommen", sagt Kopka.

Duisburg geht mit einer Taskforce gegen kriminelle Vermieter vor. 2018 hat ns Stadt sechs Gebäude erfülle und einer teilweise geräumt. Seit zustimmen Tagen kleben auch in Türen an der Gillhausenstraße Behördensiegel. Das Migranten noch haben Angst, sie fürchten um herum ihr Obdach.

Der Antiziganismus habe "eine Kontinuität, das sich bei juristischen Normen, bei politischen Handlungen, in der prüfbericht und öffentlichen Wahrnehmung schon über Jahrhunderte spiegelt", sagt forscher Benz. Seit von Spätmittelalter grenzte die bourgeois Gesellschaft Sinti und Roma, ähnlich zusammen Juden, aus. Bestimmte Berufe durften sie nicht ausüben. "Sie wurden häufig Kesselflicker, Korbmacher und ziehen umher. Aber nicht, da ihnen ns Nomadisieren im blut läge, aber weil man nachname keine wohnungen gab", erläutert Benz.

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Ende März bekanntschaft sich der trennung zum kampf gegen den Antiziganismus

Noch in dem Jahr 1956 beschlossen der Bundesgerichtshof, dass den Sinti und Roma nach von Völkermord keine entschädigung zustehe: "Die Zigeuner" seien von den Nationalsozialisten kommen sie Recht zusammen "artfremd" behandlung worden. Benz sagt: "Diese damit nicht haben sich einige Ärzte, Juristen, Behörden zu eigen machen - noch bis an die 80er-Jahre hinein." Erst ns Bürgerrechtsbewegung um herum Romani Rose, Vorsitzender von Zentralrats, hat ein institutionelles Umdenken bewirkt. Das Genozid bei den Sinti und Roma wurden anerkannt, die biografie aufgearbeitet. In dem gesellschaftlichen bereich allerdings seien das Vorurteile tief verwurzelt, sagt Zentralrat-Sprecher Heuß. Er erzählt, als eine Fernsehredaktion für eine Reportage beruflich erfolgreich Sinti und Roma suchte: Viele das Angesprochenen hätten abgelehnt. Unter sei ein Architekt gewesen, ns befürchtete, dass sich einen Porträt by ihn im fernsehen negativ auf seine die bestellung auswirke; sogar ein leitender angestellte der Deutschen bank habe abgewinkt - das sei bei seinem arbeitsorte nicht wie Sinto bekannt.

Ende März verfügen über sich der bundestag zum synthese gegen den Antiziganismus bekannt. Eine Expertenkommission soll bis zu 2021 einen bericht mit Handlungsempfehlungen vorlegen und zudem ns Diskriminierung an anderen EU-Staaten beleuchten. "Unser Bemühen muss das sein, (...) dass Sinti und Roma auch dort einer menschenwürdiges roh führen kann und sich nicht zur Auswanderung gezwungen sehen", heißt es. Der Zentralrat das Deutschen Sinti und Roma begrüßt eine solche Initiativen, sie genügen ihm noch nicht: in Deutschland müssten das gleichen Anstrengungen bei der politischen bildung und in Schulen unternommen werden, wie es nach 1945 von Jahrzehnte hinweg zur bekämpfung des gesalzen geschah. Allein, dies Aufklärungsarbeit dauert. "Es gibt nichts Zählebigeres als Vorurteile", sprechen Ressentiment-Forscher Benz. "Sie einflößen sich von der Großmutter noch an den Enkel."