IGOR LEVIT IST MÜDE

Herausgegeben by Gerald Braunberger, jürgen Kaube, carsten Knop, Berthold Kohler

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Der Pianist Igor Levit begangen sich auch politisch: hier in 9. November 2018 in der 43. Bundesdelegiertenkonferenz von bündnis 90/Die Grünen in Leipzig. Bild: dpa


Erst veröffentlicht das „Süddeutsche Zeitung“ eine Polemik gegen das Pianisten Igor Levit, nachher entschuldigt sie sich dafür. Was geht da drüben eigentlich vor?


Auf bis jetzt beispiellose klug ist die chefredaktion der „Süddeutschen Zeitung“ bei ihrer Mittwochausgabe bevor dem Pianisten Igor Levit und deren Anhängern an die Knie gegangen. Eine ganze buchseite widmete sie den – zumeist ablehnenden – Reaktionen ihr Leser und mehrerer Twitter-Nutzer oben einen produkte von Helmut Mauró, der am 16. Oktober im Feuilleton das Zeitung erschienen war. Anliegen genug. Die chef entschuldigte sich an derselben Seite an aller Form in Igor Levit, der sich in einem brief „persönlich getroffen“ über Maurós artikel gezeigt hatte, und sie entschuldigte wir auch in den Lesern.

Du schaust: Igor levit ist müde

Was geht da drüben vor? Zunächst hatte Mauró unter der Überschrift „Igor Levit ist müde“ einer Polemik publiziert, die vor Neid, Rachsucht und Ressentiment zeigen so strotzte. Neid, da Levit eine mediale aufmerksamkeit genieße, ns nach Maurós meinung nicht das Rang zusammen Pianist entspreche. Rachsucht, weil Mauró wir für den Pianisten Daniil Trifonov gebraucht hat, das er weil Levits übergroße Präsenz in den medien und an Konzertpodien herabgesetzt sieht. Ressentiment, da Mauró unterstellt, Levits engagement gegen Rechtsextremismus und jüdischer post sei nichts als „ein lustiges Hobby“ und dessen Empathie mit von Opfer eines gegner Anschlags in Hamburg jüngst anzeigen mediales Kalkül.

Von viel Kritikern wille Mauró vorgeworfen, selbst antisemitisch Positionen zu vertreten. Das er das Internet wie „diffuses Weltgericht“ bezeichnete, dessen Urteile oft in „Opferanspruchsideologie“ beruhen, legen sie ihm gut aus als persönliche Herabwürdigung Levits, der ende einer jüdischen familie stammt. Das Adressierung über Maurós vorwurf ist innerhalb Text genauso diffus wie das Weltgericht, deshalb dass das sich ns Antisemitismusfalle selbst fabrizieren hat.

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Problematische rhetorische Strategien

Die als Rechtsextremismusexpertin herumgereichte Publizistin Natascha Strobl moniert an Twitter „problematische rhetorische Strategien“ bei Maurós Text. Die allerdings hatte man sogar einmal – habe nicht Zorn und Eifer – an den viele tagespolitischen Einlassungen Levits untersuchen können, ohne um zu gleich eine diskutieren über seine Rang als Pianist kommen sie verknüpfen. Dass er twitterte, die AfD bestehe das ende „Menschen, die ihr Menschsein verwirkt“ hätten, und das bei der Talkshow by Maybrit Illner wiederholte, ist eine keineswegs harmlose Entgleisung. Levit versuchte im Nachhinein kommen sie beschwichtigen, er bekam das stammen aus „Menschsein“ im Sinne von jiddischen Wortes „Mensch“ gebraucht, welches in der Tat ns „ehrenhaften, umsichtigen Menschen“ meint. Sprachlicher Kontext by Tweet und Talkshow anzeigen aber, das er sich in einem deutsch Sprachumfeld bewegte, ohne das Verwendung eines gleichklingenden Wortes mit einer spezifizierten semantischen Nuance zu markieren. Als rhetorische strategie ist das hochproblematisch, ansonsten gar ein kalkulierter Tabubruch, der nachträglich relativiert wurden – eine Technik, ns Levit von seinen politisch Gegnern haben gelernt hat.

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Levit seinen Rang zusammen Pianist so abzusprechen ist allerdings hanebüchen. Ruhm wie Künstler wird habe nicht Zweifel weil seinen Social-Media-Aktivismus verstärkt, dennoch er hat einer starke Substanz in seinem Können. Ob man Igor Levit hagen Daniil Trifonov zum den besten Pianisten ihr Generation hält, hängt über eigenen Kriterien, Vorlieben, Empfänglichkeiten ab. Das verbindliche Arbeit bei der Text, Pflichtbewusstsein gegenüber manuellen und strukturellen Forderungen des Werkes, verlässliche Festlegung interpretatorischer Formulierungen, evidente Konsequenzlogik, aber sogar hinreißenden Witz schätzt, ich werde eher zu Levit neigen. Deren Spontaneität, ns Augenblicksreiz, Unvorhersehbarkeit von Farb- und Stimmungswechseln, ns ekstatische Erleben über Polyphonie als fast physisch spürbare Beziehungsdichte großer veranschlagt, wird Trifonov mehr mögen. Darüber wird aber bei der Regel bisschen diskutiert.