IN WELCHEN STÄDTEN IST AUSGANGSSPERRE

Nach wie vor wahrscheinlich unsicher, welche Corona-Maßnahme wirklich einig bringe, genannt der arzt und Medizinjournalist christopov Specht innerhalb Dlf. Dafür fehlten Daten. Was derzeit als Inzidenzwert herangezogen werde, sei in Wirklichkeit eine Melderate, die viel von dem Zufall abhänge.

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Christoph Specht im dialog mit Dirk Müller

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(picture alliance/dpa - christopov Schmidt)Corona-Impfungen und Priorisierung - das Rolle ns Hausärzte in der ImpfstrategieSeit Ostern importieren die niedergelassenen Ärzte mit an die Corona-Impfstrategie eingebunden. Die Politik hofft, deswegen Schwung bei die schleppende Impfkampagne zu bekommen. Schon in dem Juni könnte die Impfpriorisierung abgesagt werden.

Müller: zusammen möglicher stadtrat der bundesregierung hätten sie beim gegenstand Notbremse gesagt, lasst das sein, bringt gern geschehen – ist ns richtig?

Specht: Das ich werde es haben ich eigentlich gesagt, ja, weil ich glaube, dass es hier aber eher einer Aktionismus ist. Vor einiger Zeit hatte wir auch schon zeit gesprochen, und mir hab dann schon gesagt, mir glaube, wir bekomme uns die nächsten wochen und mehrmonatige immer mit veränderten maße hinhangeln, bis zu irgendwann mal die daten tatsächlich runtergehen, warum auch immer sie dann runtergehen. Und dann wird man sagen, ja, ns letzte Maßnahme, das hat’s zur zeit gebracht. Ns wird ja sogar gerne so wie Marathonlauf dargestellt und uns wären auf den letzte Metern, dass wir heute noch mal durchhalten müssen. Das ist nett gemeint, noch ich glaube, dass die daten nicht deswegen eindeutig sind, als sie immer dargestellt werden.

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(picture alliance/ Geisler-Fotopress/ christoph Hardt)Einheitliche Corona-Notbremse - was die Änderungen im Infektionsschutzgesetz bedeutenBundestag und Bundesrat haben die revision des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Zu greifen von Samstag, 24. April, bundesweit standardisiert scharfe Corona-Regeln ab ns Inzidenzwert von 100.

Müller: Weiß das die politik nicht, was sie gerade sagen?

Specht: Ich tun können mir’s no vorstellen. Ich bin ganz sicher, dass die ns wissen, und mir weiß auch von ns Wissenschaftlern – die ja damit Teil Äußerst versiert beim RKI –, natürlich auch genau wissen, dass das eigentlich keine inzidenz ist. Das ist das Versuch einer Näherung, noch wenn sie überlegen, welche maßnahmen wir darauf fußen, und obwohl wirklich zeigen auf dieser Zahl, sogar jetzt gerade anderer mit unserer fähnrich 100er-Inzidenz, nachher ist ns doch bedenklich, denn bei anderen bereichen der Wissenschaft, da drüben sagen wir korrekt auch, dass man so nicht arbeiten kann. Und hier vergessen wir heute alle diese Definition, alle diese Regeln, das ist sicher nicht gut.

Müller: nachher halten sie das zum unseriöse Politik, für unseriöse Entscheidungsfindung.

Specht: ich weiß nicht, ob mir so weit gehen würde, zum unseriös, noch es zumindest nicht wirklich alle sachen berücksichtigt.

Müller: Aber sie sagen ja, großvater Specht, es ist gar nicht gültig, es bringt auch keinen Überblick in der Form, sondern es ist einer zufällige Größe, das damit zu tun hat, wo ich gerade hingehe und das sich nur testen lässt.

Specht: Richtig. Einmal ich nicht teste, wenn man das mal weiterstrickt, dann würde man daraus ja erkennen, sobald man nicht mehr testet, wäre das Pandemie vorbei, das ist ja Unsinn, das ist korrekt absoluter Unsinn, das tun können ja nicht sein. Aber so, wie wir derzeit testen, wurden es das logische Konsequenz, und das kann ja nicht richtig sein. Wir müssen so unabhängig prüfung und regelmäßig testen, um zu wir wirklich das Dunkelziffer ausleuchten, die sicherlich sehr viel älter ist.

Zweifel am Vorteil von Ausganssperren

Müller: Stichwort Ausgangssperre: ist das nur ein Alibi?

Specht: sogar ein hartes Wort, noch ja, in diese Richtung giftig es oben jeden Fall. Da wird natürlich immer ein weiterer angeführt, es gebe genügend Studien das ende dem Ausland, das klar den Vorteil einer ausgangssperre beweisen. Ns sehe ich ehrlich gesagt nicht so. Das gibt vor allen Dingen genauso Studien, heute zum beispiel gerade von der klassisch Gießen, ns das an Deutschland mal untersucht jawohl und ns keinen Effekt das Ausgangssperren sieht.

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Müller: uns haben dort die portugiesischen Daten, einmal ich da mal unterbrechen darf, das immer sonstiges auch angeführt werden wie positives beispiel dahingehend, dass es gewirkt haben soll.

Specht: Genau, aber sie sagen das richtig, soll, hier muss einer sehr vorsichtig sein. In der Wissenschaft ist einen Grundprinzip, das man einer zeitliche Zufälligkeit, eine Assoziation, nicht mit ns Ursächlichkeit verwirrend darf. Wir personen neigen dazu, dort ist deshalb irgendetwas gewesen, und danach ist ns und ns passiert, und wir sagen, aha, dabei hat’s gelegen, aber das kann sein man häufig so genau nicht sagen. Um vor allen Dingen zeigen einen indikation mal hineinzubringen: wenn eine ausgangssperre Sinn dürfe oder nicht, halt natürlich auch, nicht nur auch, sondern in erster Linie in ab, ob sie wirklich dazugehörigen umgesetzt wird. Uns haben eher unterschiedliche Kulturen, auch an Portugal zu sein die anbau eine andere, das Lebensumstände anders, das einfach eins kommen sie eins zu übertragen, halte ich für no richtig.

"Reduzierung der Kontakte hat teil gebracht"

Müller: Jetzt dürfen wir immerhin bis Mitternacht joggen gehen, ns ist ja dann schon was anderes, wenn sie über unterschiedlich Kulturen reden. Was ist da drüben entscheidend bei der Ausgangssperre, das alle relevant wirklich alleine sind, habe nicht Kontakt, sich dran halten, dann bringen es was, oder ist ns im Grunde einer irrelevante Größe?

Specht: man muss ns Verursachern dieser kasse natürlich zugutehalten, dass sie sehr gut wissen, dass nicht ns Joggen außen alleine, ns Gehen auf der straits irgendein risiko birgt, sondern es geht natürlich darum, das Kontakte kommen sie vermeiden, die dadurch entstehen könnten, weil jemand ist an dem straße irgendwo hin. Das ist natürlich richtig, und die Kontakte sollten reduziert werden, ns ist voll richtig, das Frage ist bloß, wenn ich das mit dafür einer nächtlichen kasse wirklich hinbekomme.

Auch hier ist das ja wieder so, mich müsste sie auch dong kontrollieren – ns sehe ich momentan nicht, als das wirklich erfolgreich soll, denn es ergibt ja auch sinnvollerweise Ausnahmen zu –, und mir meine, man müsste das nachher eigentlich konsequenterweise sogar auf den Tag ausdehnen, da die Leute verstehen sich auch bei der Tag treffen, ns geht ja sogar gar no anders. Und mir weiß sogar nicht, ob das wirklich ns richtige Stellschraube ist. Viel puppe ist doch, ns Leuten zu erklären, wo die gefährlich Kontakte, wobei kann sein ich sonstiges infizieren und infiziere mir mich selber. Ns muss das Leuten noch mehrfach klarer werden, als es zur zeit momentan ist.

Müller: Damit relevant die attache Frage, die ich schon einmal angedeutet habe, großvater Specht: welcher Maßnahmen haben denn das ende Ihrer sicht effektiv bislang etwas gebracht?

Specht: mich bin behoben davon überzeugt und nach all den scham ist das sogar so, dass die Reduzierung ns Kontakte Äußerst wohl etwas bringen hat. Durchaus wichtig ns Abstandhalten, da es geben sie ja Kontakte, ns können uns gar no verhindern, noch wenn ich nachher Abstand halte, wenn ich das Kontakt nach draußen verlege, dann morgen ich in der wesentlich sicheren Seite. Ns Maske tragen an geschlossenen Räumen hat ganz sicherlich etwas bringen – einmal man daraus ausgeht, dass die maske hoffentlich auch richtig getragen wird, das ist korrekt leider auch nicht immer das Fall.

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(picture alliance / Kira Hofmann)Schutz vor dem coronavirus - was man von FFP2-Masken verstand mussFFP2-Masken partikelfiltrierende Halbmasken. Sie müssen wenigstens 94 Prozent der Testaerosole filtern. Beschützen bieten sie nur, wenn sie richtig getragen werden.

Müller: vielleicht noch eine Frage, herr Specht, kommen sie den Geimpften: wie sicher zu sein Geimpfte für die Allgemeinheit?

Specht: da gibt es auch eine neu Untersuchung jetzt gerade aus Oxford, wo ja immer diskutiert wurde, can man sich denn noch infizieren. Ja, man kann sein sich noch infizieren, aber auch die wahrscheinlichkeit wird deutlich reduziert. Und diejenigen, die sich trotz geimpfte infizieren, sind bei den meisten Fällen nicht infektiös und miteinander betroffen sein Gott sei dank kaum Symptome, das hat einer jetzt in den Pflegeheimen korrekt gesehen. Die anderen, ns dort nicht geimpft waren, dort gab es zwei in Bochum damit Beispiel, die sind gestorben. So das ist einer Riesenvorteil, und eher klar, ns ist doch das Sinn, warum wir gar impfen, a) Todesfälle kommen sie vermeiden, schwer Verläufe kommen sie vermeiden, und diesen jedermann auch wieder die Möglichkeit zu geben, ihre normalen Grundrechte auszuüben.

Müller: das finden sie dann dementsprechend völlig richtig, sobald jemand vollständig geimpft ist, ermöglichen er wir mit ist anders vollständig Geimpften auch wieder an einem raum bedenkenlos ohne Schutzmaßnahme aufhalten.

Specht: Unbedingt, denn das ist doch der Sinn, dort wollen wir doch hin, dar soll es ja gehen. Mir ist jeder recht – ich morgen nicht geimpft –, aber wenn derzeit einer geimpft ist und er durch dies vielleicht in den Urlaub fahren can oder in ein Lokal gegangen kann, wo ich jetzt vielleicht nicht hingehen könnte, da hab ich nur ein bisschen keinen Neid, durchaus im Gegenteil, ich freue mich zum jeden, denn das ist doch, wo uns alle ein weiterer hinwollen: zu einem möglichst normalen ausgeforscht dann auch irgendwann mal ein weiterer ohne Maske.

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