Schlimmsten morde der geschichte

wenigstens acht Jahre nimm es die Mordserie des Gilles dach Rais. In seinen Burgen innerhalb Nordwesten frankreich hängt der Ritter entführte Kinder bei Haken, vor er sie sexuell missbraucht und tötet
Welch nahezu unantastbare kann sein Ritter by ihre Untertanen haben, zeigt der Fall von Franzosen Gilles juni Rais. Um 1432 beginnt der Adelige, der einst in der Seite by Jeanne d’Arc kämpften hat, Kinder aus sadistischer Lust kommen sie foltern. Über die jahre quält er weit mehr wie 100 Opfer kommen sie Tode. Und niemand der verwandten wagt es, sich er entgegenzustellen

in dem 15. Jahrhundert zu sein Frankreich einen Land von Todes: Englische, französisch und burgundische Ritter kampf sich bei Schlachten, Banditen plündern Landstriche leer, das Schwarze tod frisst Tausende. Doch ns grauenhafteste Ort in diesen grauenhaften Zeiten ist eine bretonische Stadt, das für kein Schlachtfeld, nein Banden, sind nicht Pestepidemie jeder weiß wird – eine Stadt, in der nur ein einzel Mörder nach opfer sucht.

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dieser Mörder aber holt sich seine opfer Tag um herum Tag und Jahr um Jahr, und niemand kann ihn aufhalten.


in dem bretonischen Machecoul geflügelt vielleicht einen paar hunderte Menschen. Gut zehn Kilometer löschen brandet im Westen ns Atlantik, Über 40 kilometer nord­ostwärts liegt Nantes, das einzig be­deutende Ort dieser Region. Die Häuser über Machecoul liegen in dem Schatten das Mauern und ns wuchtigen Turms ns Burg.

Irgendwann um herum 1432 – gleich später wird wir niemand als genau in das Datum abrufen können – schickt in Machecoul der Kürschner Guillaume Hilairet seine zwölf­jährigen Lehrjungen zu einem Botengang an diese düstere Burg.


Gilles de Rais: das Monster von Machecoul

in der heutzutage residiert Gilles außerdem Rais, ein Ritter und Marschall über Frankreich, Waffenbruder ns hoch verehrten Jeanne d’Arc, Held des Hundertjährigen Krieges, Befehlshaber ein Privatarmee, Herr von Ländereien und damit auch über all das Menschen, ns dort leben.

Nichts so kann man begehen – außer kommen sie schweigen und sich zu fürchten bevor dem Monster über Machecoul.

deswegen beginnt, mit verschwundenen jungen und terrorisierten Eltern, eine Mordserie als wohl keine zweite in der Geschichte. Gilles de Rais tötet Kinder deswegen regelmäßig, als andere leute Brot mahlzeit – sieben, acht jahr lang, schon fast ohne Innehalten. Niemand herbst ihm an den Arm, obwohl Gerüchte aufgrund das festland wehen. Bis sich der Ritter in hochmütiger Brutalität schließlich selbst kommen sie Fall bringt.

zuerst dann verstehen ihm erhalt und Inquisitoren den Prozess machen – es wird eines ns spektakulärsten Verfahren ns Jahrhunderts, mit schluchzenden Zeugen, grauen­haften Enthüllungen, theatralischen Geständnissen und spektakulären Hinrichtungen.


jedoch selbst das klügste Inquisitor vermag die entscheidenden fragend niemals kommen sie klären: das ist dieser Gilles de Rais? Und warum tat er, was er tat?


Der Franzose Gilles juni Rais ist einen Held des Hundertjährigen Krieges, Schutzbeauftragter über Jeanne d’Arc – und hundertfacher Kindermörder. Diener und Gefolge helfen kommen sie Ritter als Komplizen, und dank an seines hoch gesellschaftlichen Ranges tun können er jahrelang ungehindert töten. Da die niederen Schichten vermögen nichts gegen ihm auszurichten, und ns Adel laub ihn gewähren – bis er schließlich aber noch unter Seinesgleichen an Ungnade fällt.


einen Tag nachdem die Eltern von Verschwundenen laut von ihren unterlag geklagt haben, laub Jean Roussin seine neunjährigen Sohn zu Hüten das Tiere oben Feld gehen. Ns Nachbar beobachtet, zusammen das kind mit ein Diener das ende der Burg spricht, einem Mann in dem schwarzen Umhang, mit Tuch vor dem Gesicht.

auch Alexandre Chastelier vermisst demnächst seinen Sohn, und Macé Sorin den seinen. Die Witwe Jeanne Édelin wohnt nahe das Burg und hat einer achtjährigen Filius, „sehr schön, Äußerst rein, sehr klug“, als sie sagt. Irgendwann ist das fort. Keiner sieht die Jungen wenn wieder.


deswegen sickert, ziemlich langsam, einer schrecklicher Verdacht in die bewohner von Machecoul: das ihre Kinder für immer in dieser Burg verschwinden.

Was, gott sei den Jungen gnädig, geschieht bloß hinter diesen Mauern? Und was kann man tun?


*

ns Kind arbeitet auf kommen sie Feld, als sich ihm einen Diener das ende der Burg von Gilles juni Rais nähert. Ns Opfer von Ritters sind meist arm Jungen: die Häscher versprechen ihnen einer besseres leben – und locken sie so bei den tod

in Frankreich weiß 1432 niemand mehr, zusammen sich friedlich anfühlt

zusammen ob bei Frankreich no schon genug blut ge­flossen wäre. Da 1432 lebt keinen mehr, der noch wüsste, was frieden ist. Seit 1337 verwüstet einer Konflikt das Reich, der einmal der „Hundertjährige Krieg“ genannt bekomme wird und ns nichts unterschiedlich ist wie der verrohte Machtkampf ein adeligen Elite.


aktiviert hat er Englands herrscht Eduard III., der durch dynastischer Verbindungen anfrage auf ns französischen Thron erhob. Seither plündern englische Armeen immer sonstiges Frankreich. Sie sind vorübergehend mit ns Heeren ns Herzogs von Burgund verbündet und haben den Norden des Landes und sogar paris besetzt.

die französischen Könige und ihre Ritter wehren sich gegen das Angreifer, doch Frankreichs Monarchen sind meist schwache Charaktere, die Adeligen wankelmütige, nicht selten unfähige Kämpfer. Sind nicht Seite ist gesund genug, ca die ist anders niederzuzwingen.

Und deswegen schleppt sich ns Krieg dahin: wenige größe Schlachten, viele Scharmützel, zu plündernde Banden ende desertierten soldaten und entwurzelten Bauern. Manche bereich werden in schrecklicher Regelmäßigkeit verheert, bei anderen giftig das roh fast ungestört weiter.

Und gelegentlich wird sogar gar nicht gekämpft, da seit 1348 wütet ns Pest, und Seuchenjahre sind dafür fürchterlich, das niemand mehr Kraft hat zu Morden.


einen Mädchen wie aus ns Märchen

es ist einen Mädchen wie aus einem Märchen, ns dieses widerlich Patt ende Tod und Erschöpfung schlussendlich überwindet: das Bauerntochter Jeanne d’Arc, einen Niemand für die adelsstolzen kleriker und Ritter.

ns junge maam predigt wie eine Heilige den Widerstand gegen die Invasoren. Selbst das nüchterne historische analyse kann ihren Erfolg no wirklich erklären. Das noch nicht einmal 17 Jahre alt Jeanne tritt innerhalb Ja­nuar 1429 vor einen einflussreichen Ritter und erklärt ihm, Erzengel und heilige sprächen kommen sie ihr und jawohl ihr ­befohlen: befreie Frankreich!

deswegen unbezwingbar redet dieses Mädchen, das es das hohen herrn und dann immer mehr Ritter bei ihren Bann zieht. Leicht Wochen später abbildung Jeanne bereits vor frankreichs König karl VII. Sie sei vom himmel entsandt, um ns Land kommen sie retten! Und das Märchenhafte wird eigentlich wahr: Jeanne d’Arc überredet den unsicheren Herrscher, ein neues Heer aufzustellen, ns sich den Engländern entgegenwerfen soll.

Allein: sie entfesselt in kriegsmüden männer zwar neuen Kampfgeist – militärisches verstehen hat sie jedoch nicht. Der König stellt ihre Ritter zusammen Kommandeure zur Seite. Einer by ihnen jawohl zwar über wenig Erfahrung, aber gute Verbindungen zu Hof: Gilles dach Rais.


das Adelige ist gerade wenn 24 jahre alt, als ihn das König in die Seite by Jeanne d’Arc beordert. Das ist in einer Burg in der Loire geboren war und hat das Eltern früh verloren, vielleicht an Krankheiten. Zusammen Elfjähriger ist eingetroffen er in die Obhut seine Großvaters Jean de Craon. Ns ist ein zynischer Mann, der das ende Gier zu jeder Gewalttat bereit ist – und der das Enkel an seinen verbrechen beteiligt.

was erlebt ns Junge bei der Burg ns brutalen Großvaters? einer kann zeigen spekulieren; Gilles selbst sieht bei seiner verwahrlosten Erziehung das Keim seiner besitzen Gewalt. „In der Jugend“, wird er später gestehen, sei er „immer von sensibler natürlichen gewesen“ und jawohl „für ­seine lust und nach seine Willen“ in Bösem geben sie können, was immer das wollte. Detailliert wird das nie preisgeben.

zunächst wächst er zu einem Ritter heran. Ein Cou­sin, Ratgeber von Königs, empfohlen ihn bei Hofe – und dafür wird Gilles 1429 Offizier nächste Jeanne d’Arc.

das Bauernmädchen hat sich die by den Engländern belagerte stadt Orléans zu Ziel gesetzt, sie will das strategisch wichtigen ort befreien.


ns Wunder geschieht: Befeuert über Jeanne d’Arc, die in einem moment sogar selbst einer Sturmleiter an die Mauern einen englischen Bastion einstellen und sich sogar nicht durch einen Armbrusttreffer bei die Schulter von ihrer angegriffen abhalten lässt, bezwingen frankreichs Soldaten die Engländer. Gilles de Rais, zuvor einen ruhmloser Ritter, gemälde sich in den Gefechten weil schrecklichen Furor aus. Was für einen Triumph!

der Krieg ist zu zwar nicht beendet – er wird sich noch bis 1453 dahinschleppen. Und Jeanne wille ge­fangen hewn und by den Engländern hingerichtet. Aber fortan ist das französische König in der attack (und wille schließlich es ist in Reich zurückerobern).

Gilles dach Rais ist einer der Helden ns Schicksalsschlacht von Orléans. Er hat sich so hervorgetan, das ihm der überaus dankbare karl VII. Ns Ehrentitel einer Marschalls über Frankreich überträgt. Das Ritter ­könnte zur zeit einer der bedeutendsten mann seiner Generation werden. Doch bald nach Jeannes Tod, zusammen seltsam, verschwindet er das ende dem Zentrum der Macht.


*

Teufelsbeschwörung innerhalb Wald: in der nacht vollführen das Schergen des Ritters satanische Rituale. Gilles de Rais verprasst seinen Reichtum – und möchte sich hilfe dämonischer kräfte neues gold verschaffen

in seinen gehen folgt Gilles juni Rais ns satanistischem Ri­tual

in den siegreichen Feldzügen Frankreichs beteiligt er sich nicht mehr, so bestaunt ihn das Volk in immer exzentrischeren Spektakeln. Dafür nimmt das schon bald mehr als 50 spirituell und Chorknaben in sein Gefolge auf – oh, Chorknaben, wie liebt er kirchliche Hymnen!

200 bewaffnete Reiter folge leisten ihm auf Reisen, wenn er Städte als Orléans oder Poitiers besucht, Trompeter und Herolde kündigen sein kommen an, Buch­maler, Waffenmeister und Alchemisten umschwirren das Tross. Zusammen der Adelige etwas Monate lang an Orléans residiert, mietet er die feinsten Häuser, lädt zu pracht­vollen Thea­teraufführungen – und zahlt dafür mehr zusammen 80000 Livres, eine unfassbare Verschwendung.

Gilles außerdem Rais gibt mehr geld aus, wie seine Ländereien einbringen. Also lebt er by der Substanz: verkauft eine Burg heu tritt land ab, ca seine Kosten zu decken. Deshalb bodenlos ist seine Sucht, dass befinde jüngerer britisch René und ns einflussreicher cousin – beide um ns Erbe erschrocken – 1435 einen befehl des Königs erwirken, das jedem Franzosen mehr Geschäfte mit Gilles verbietet.

um zu ist das einst strahlende Held über Orléans kommen sie persona no grata geworden: sehr politisch und militärisch bedeutungslos, ns Verschwender, das sich an die er noch verblieben bretonischen Burgen zurückzieht, ca nach Machecoul. Niemand beachtet er noch. Und wahrscheinlich ist es genau das, was Gilles will – denn längst ist er nicht mehr nur einen Prasser, sondern: einer Mörder.

Gilles de Rais möchte keines das Verbrechen gestehen

später wird er sich dabei erinnern, dass seine Verbrechen in dem jahr begannen, „in dem mein großvater väterlicherseits starb“. Das roh des schrecklichen alt endet bei der 15. November 1432. Beginnt Gilles de Rais dort vorwarnungslos seine schreckliche Serie? Lockt das Kinder in den Tod, als der Großvater ns Zeitliche gesegnet hat? oder bereits an den wochen davor, da drüben der alt hilflos in Agonie liegt?

Später, in dem Verhör, ich werde Gilles kein früheres verbrechen gestehen, nur ein bisschen taucht nirgendwo in den Quellen ein konkreter Hinweis in Untaten vor 1432 auf. Deshalb mag tatsächlich das Lehrjunge des Kürschners Guillaume Hilairet das erste kind sein, ns diesem schrecklich Ritter zu Opfer fällt.

in seinen tun folgt Gilles ns satanischen Ri­tual. Und das hat Helfer: seinen angehörige Gilles de Sillé, ns Diener Henriet und Poitou zusätzlich Jungen das ende seinem Kirchenchor und Ritter das ende dem Gefolge – mehr zusammen ein dutzend Namen verstehen im prozess später genannt.

sogar hier kann sein man heute anzeigen spekulieren, was sie zu Handlangern bekomme lässt. Henriet und Poitou zum beispiel treten bereits wie Halbwüchsige bei die Dienste des hohen Herren, ebenso das Chorsänger – vielleicht zu sein es eine perverse form schrecklicher Erziehung, sie haben es einfach by Kind auf so gelernt. Gilles außerdem Sillé und manche Ritter hingegen womöglich durch den geschwiegen ewigen Krieg verroht. Vielleicht zählt für sie ein Menschenleben so wenig, dass sie den Befehlen zur ausschreitungen gleichmütig folgen.

Diese helfer jedenfalls lockte hübsche Jungen in die Burg. Das Maskenmann etwa, ns ein Zeuge bei der neunjährigen Sohn ns Jean Roussin gesehen hat, zu sein ­Gilles juni Sillé. Die Komplizen reden arm Jungen an, Bettler, Bauernkinder, versprechen ihnen, dass sie beim hoch Herrn juni Rais zusammen Pagen oder Sänger angebot können, ­stellen Kleidung, Essen, eine Flucht ende dem täglichen Elend in Aussicht. Anzeigen wenn sie keinen jungs auftreiben können, greifen sie sich wohl auch Mädchen.


*

ns Mörder ist einer Kriegsheld, vom herrscht persönlich um zu »Marschall über Frankreich« ernannt. Aber nun lebt das zurückgezogen bei seinen Festungen – und kann sein ungestört seine Blutdurst stillen

manchmal wurden das Kinder enthauptet, manchmal deine Kehle durchgeschnitten, manchmal wurden ihre Körper zerteilt

hat sich erste einmal ns Burgtor hinter kommen sie ahnungs­losen kind geschlossen, ich werde es bei einen besonders präpa­rierten platz geführt. In dem Verhörprotokoll von Dieners Poitou zu sein nachzulesen, was anschließend geschah.

Der bezeugen sagt aus, dass Gilles juni Rais, vor er seine Ausschweifungen an besagten Jungen heu Mädchen beging, sie mit privatgelände Händen mit einer Seil um herum den Hals bei einen Haken hing, damit sie nicht schrien. Nachher ließ er sie wieder hinunter, streichelte sie und versicherte ihnen, dass er ­ihnen no wehtun werde, innerhalb Ge­genteil, das wolle seinen gernandt haben. Dann rieb Gilles juni Rais seine Penis auf dem bauch der jungen und Mädchen, groder er das natürliche Gefäß ns Mädchen ignorierte, mit höher Lust und Leidenschaft, bis um er befinde Sperma auf deren Bäuchen ejakulierte. Nachher tötete er sie manchmal mit besitzen Hand, oder das war besagter Sillé heu besagter Henriet hagen der bezeugen selbst, Poitou, oder jemand anderer. Befragt nach der Methode, antwortete der Zeuge: gelegentlich wurden das Kinder enthauptet, manchmal deine Kehle durchgeschnitten, gelegentlich wurden deine Körper zerteilt, und manchmal wurden sie mit ns Keulenschlag an den kehle getötet.

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Mit wahnhafter Präzision schildert ns Zeuge, dass de Rais seine opfer zuweilen vor dem tötung sexuell missbraucht oder danach, „wenn ns Körper still warm ist“ – manchmal in exakt das Moment, wenn das ende Wunden das blut spritzt und sie unter er sterben.

Gilles und seine Spießgesellen öffnen ns Leib, ergötzen sich bei der Anblick der Organe. Das Ritter küsst den abgetrennten Schädel, lässt seine Helfer das Kopf mit ns der Vortage vergleichen: welcher ist das schönste?

in Ende dann zieht der Mörder sich erschöpft um zu Schlafen zurück. Die Helfer wischen das blut auf. Das kleinen karosserie werfen sie in Verliese darunter einem Burgturm, als Abfall. Gleich später werden sie die Leichname in einem riesig Kamin verbrennen, sogar die Kleidung, Stück zum Stück, „damit es nicht verräterisch qualmt“, zusammen der grauenhaft getreue Diener vermerkt.

ns Serienmörder äußert sich nicht kommen sie seinen Motiven

still nach sechs Jahrhunderten schimmert in dem (lateinisch verfassten) Protokoll ns Fassungslosigkeit ns Menschen durch. Immer anderer fragt der Richter den Ritter, wieso den er das getan hat.

Der herr Präsident, überrascht, wie er sagt, dass der beschuldigt alle seine Verbrechen aus eigener Initia­tive und habe nicht fremde Anstiftung begangen hat, ermahnte ns Angeklagten, seine Motive zu nennen, um sein Gewissen kommen sie erleichtern und ns Gnade des Erlösers zu erlangen. Daraufhin wurde der angeklagte zornig, deswegen ermahnt worden kommen sie sein, und antwort auf Französisch: „Ach ­Mon­sieur, sie foltern sich mich und mich dazu!“ darauf sagte das Herr Präsident: „Ich quäle ich selbst nicht im Geringsten, noch mich befriedigt die antworten nicht, mir will die abso­lute sachverhalt wissen.“ Worauf besagter beklagte antwortete: „Wahrlich, das gab nein anderes Motiv, keinen anderen ­Anlass, nein anderes Ziel. Ich verfügen über ihnen schon genug gesagt, ca zehntausend männer hinzurichten.“

voll gesagt? niemand weiß wirklich, evenards und wie er grausiges routine entwickelt. Ob er no doch schon im Krieg bei der Seite über Jeanne d’Arc sadistischen Gefallen an der Qual wieder entdeckt hat? Oder gar schon zusammen unbeaufsichtigter Junge in der Burg von brutalen Großvaters?

bestimmt ist, das Gilles außerdem Rais ab etwa 1432 schon fast pausenlos mordet: an den Burgen von Machecoul, Tiffauges und Champtocé sowie an Reisen in irgendwelchen Häusern, bei denen er Quartier nimmt. In Vannes zum beispiel lockt einer der Chorknaben ns Zehnjährigen zu Ritter, der befinde Opfer sexuell missbraucht und es dann ermorden lässt. Das Diener Poitou wiederholen sich bei ge­rade diesen Mord, so darf man vermuten, da er den Leichnam anschließend in einer Latrine vermeiden soll – und Poitou bei die Abortgrube hinabsteigen muss, ca den Körper unter den Unrat kommen sie drücken.

Und nie, nie hat sich wer gewehrt.


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zusammen der Ritter eine Burg in Verwandte abtreten muss, lässt er Diener das Knochen Dutzender kinder beseitigen. Doch das Männer vergessen etliche Skelette – die demnächst entdeckt bekomme

das Schuster André Barbe ende Machecoul ca wird erst in Prozess eine aussage wagen: Ja, ns Sohn von oered.orgrges Le Barbier sei bei der Apfelpflücken verschwun- das und das Kind über Guillaume Jeudon und das Kind von Jean Roussin und das von Alexandre Chastelier, „und das hörte noch sich beschweren vom Verlust ein weiterer Kinder das ende besagtem ort Machecoul“, dafür das Protokoll.

nachbarn warnen Barbe und seine Frau, sie sollten „auf ihr eigenes Kind achten, zum es nicht entführt wird, und sie fürchteten sich sehr davor“. Und zusammen Barbe einmal in einer Nachbarstadt jemandem erzählt, dass er aus Machecoul kommt, ist ns Fremde ich war schockiert „und sprechen ihm, dass sie dort kinder essen“.

Und doch: André Barbe baracke hinzu, dass niemand es wagte, darüber kommen sie sprechen, „aus sorge vor denen bei der Kapelle von Gilles de Rais – und aus angst vor seinen anderen Männern. Diejenigen, die beschwerden würden, riskierten Einkerkerung oder Misshandlung“.

deswegen groß ist das Macht des Ritters, dass er nach Belieben Kinder töten kann, ohne konsequenzen fürchten zu müssen. So kraftvoll seine Aura, dass sie aufkom­mende sich beschweren gleichsam abperlen lässt. Kein Bauer hagen Handwerker könnte den Burgherrn an die Schranken weisen. Was hinter ns Mauern seiner Bastion vor sich geht, bleibt mysteriös. Und kann sein ist es gerade dieses bloße Ahnen, dieses Nicht-genau-Wissen, was das Grauen noch verstärkt und das düstere Macht von mörderischen Adeligen zuerst unbezwingbar werden lässt.

der Serienmörder gewidmet einen fehler

am Ende legt sich de Rais ns Schlinge selbst um herum den Hals, doch nimm es es Jahre, bis sie sich zugezogen hat. Er lebt außerdem verschwenderisch. In dem stadt Machecoul stiftet er eine Kapelle, die den „unschuldigen Kindern“ geweiht ist, und jeder ns angst­geduckten bewohner mag sich seine Teil besteht aus denken.

1437 müssen er die Burg Machecoul im argumente um das Familienbesitz an seinen britische und den cousin abtreten. „Zwei oder nr 3 Wochen vor der Übergabe“, dafür Henriet und Poitou in nahezu gleichberechtigung Aussagen, müssen ns Diener das Skelette „von ca 40 Kindern das ende dem Turm nahe der unteren beschneidung holen und verbrennen“.

enthalten geschieht Seltsames: sonstiges Mordhelfer lässt zwei adelige Damen heimlich nach Machecoul, ­damit ns feinen Herrschaften weil einen Spalt bei der grauenhaften aufräumen zusehen können.

Ist das perverse Neugier? die Gerüchte by den Bettlern und Bauern finale bis zu den ist anders Rittern getröpfelt, sodass einer sich in diesen kreis vergewissern oder sich gar in den Mordtaten delektieren will?

wie auch immer: ns Täter bleiben übrig unbehelligt. Wie sein bruder René und der cousin die Burg überneh- men, entdecken sie in einer Verlies zwei Kinder­skelette, offenbar von Opfern, das die Diener vergesslichkeit haben. Sie fragen Henriet und Poitou, was das kommen sie bedeuten habe. Das geben sich ahnungslos – und nachher folgt: nichts. Niemand anfragen nach oder stellt ermittlungen an.

Trotzdem, so muss man annehmen, haftet Gilles dach Rais spätestens 1437 unter Frankreichs Rittern ns Pesthauch von Mörders an: einer Mannes, mit von man besser nichts kommen sie tun hat. 1438 kam er ns Burg Champtocé abtreten – wieder lassen Poitou, Henriet und sonstiges Helfer „so heimlich als möglich“ etwa 40 Kinderskelette verschwinden, sie schaffen sie „in drei großen Kisten“ festung und verbrennen sie.

innerhalb Jahr da oben trifft Gilles den charmanten, skrupel­losen françois Prelati – ns Italiener, der sich wie Alche­mist und Teufelsbeschwörer ausgibt.

denn der Ritter, deren Naivität fast deswegen groß ist zusammen sein Sadismus, sucht ständig nach Hexern, Dämonen­beschwörern, Wundertätern, ns für ihn gelb erschaffen sollen, um herum seine immer außerdem anwachsenden Schulden kommen sie begleichen.

(Und ns ihn wahrscheinlich auch, noch das bleiben übrig Spekulation, über jenem Blutdurst heilen sollen, unter dem das selbst aber irgendwie leidet. Auf jeden fall fantasiert er gelegentlich von einer Pilgerreise nach Jerusalem, ca sich im heilige Land by seinen Sünden zu reinigen, aber nie ich werde es zu kommen.)

Gilles zieht Scharlatane von groß her an, ns ihm mit ihr Gaukeleien noch die letzten penny abnehmen. Und ns hemmungsloseste von allen ist françois Prelati: anfang 20, gebildet, gewitzt – und völlig gewissenlos. Das Ritter verfällt kommen sie charmanten Fremden, dürfe ihn womöglich auch zu seinem Liebhaber, sieht in ihm den Retter.


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Prelati, deswegen wirkt das heute, nimmt das ihm hörigen Adeligen eiskalt aus. Das gaukelt er mit nächtlichem Lärm in Burgkammern wüste kampf mit Dämonen vor. Oder er lässt im regendunklen wald Kreise an dem ­ angelegten markieren und beschwört den Teufel.

Doch das Italiener entdeckt nur allzu rasch, dass um seinen neu Herrn in der tun Dämonisches bevor sich geht, etwas viel Teuflischeres wie alle Tricks, mit ns er ns Ritter blendet: Gilles überreicht ihm eines Abends in einem Glas das abgetrennte hand und das herausgeris­sene Herz eines Kindes – oben dass er das Organe Satan opfere. Was Prelati über das denkt, weiß niemand; noch er bleibt bei dem Franzosen.

in Ende Übernachten weder ns Kindsmord noch eine Teufelsanbetung Gilles dach Rais zu Fall, sondern eine für diese epoche eher gewöhnliche Gewalttat. In 15. Mai 1440 stürmt er mit 60 Bewaffneten einer Kirche und entführt das Priester – der argumente geht wieder einmal ca den Verkauf ns Burg. Das Geistliche ist allerdings von adeligem Geblüt und zudem engländer des Schatzmeisters von Herzog Johann V. Der Bretagne.

zu hat wir Gilles de Rais mächtige ­Feinde geschaffen: neben von Herzog sogar den bischof Jean de Malestroit by Nantes, kommen sie dessen diözese die geschändete kirche gehört.

Erst derzeit nutzen das Adeligen ns Wissen ca die Morde, das sie offenbar schon seit jahr angesammelt haben. Das scheint, als hätten sie genauso kaltherzig, zusammen Gilles de Rais seine opfer tötete, über Jahre dies Wissen weil das sich behalten, um herum es erst dann einzusetzen, wenn der richtige grund kommt.


seine Gräueltaten längst nein Geheimnis mehr, aber berechnet wird Gilles de Rais erst, als er einer adeligen priester entführt. Im herbst 1440 ergeht ns Urteil: das Ritter soll am Galgen ist gestorben

der Spuk ist vorüber, endlich

am 29. Juli 1440 veröffentlicht bischof Jean juni ­Malestroit einen Brief, an dem er unter ist anders den vorwurf erhebt, das „Gilles juni Rais und sicher Komplizen die Kehlen by Jungen durchschneiden, dass er mit dies Kindern die Sünde das Sodomie gewidmet und dass er schreckliche Dämonen anruft“.

Gilles aber kann sein nicht anders: Selbst noch nach von anklagenden buchstabe des Bischofs lockt er ns Kind zu sich. Ns Sohn von Éonnet außerdem Villeblanche, der ca den 15. August 1440 herabouts verschwindet, ist wohl sein letztes Opfer.

am 15. September 1440 verhaften Soldaten ns Herzogs schließlich de Rais, Henriet, Poitou und Prelati (Gilles de Sillé, das schlimmste aller Komplizen, zu sein vorher schon spurlos verschwunden). Keiner leistet Widerstand.

der Spuk ist vorüber, endlich.

bald darauf steht Gilles juni Rais in Nantes vor gleich zwei Gerichten: einer kirchlichen unter bischof Jean außerdem Malestroit und einer Inquisitor zusätzlich einem weltlichen unter Pierre de L’Hôpital, kommen sie obersten Richter der Bretagne. Im großen Saal das örtlichen Burg reihen sich gut tränenreiche Zeugenaussagen an dramatische Geständnisse.

Eltern, Verwandte, Nachbarn etwas melden von den verschwundenen Kindern. Wie viele es waren? keiner weiß es, auch nicht der Mörder selbst. In einer stelle ist vor Gericht by „100, 200 oder noch mehr“ Opfern ns Rede, in anderer von 140 Toten.

der Mörder selbst geben sie sich anfangs hochmütig, sich ausruhen aber rasch zusammen, als ihm ns Exkommunikation und, etwas Tage später, auch noch das Folter angedroht werden.

„Demütig, religiös und in Tränen“ bittet er seine haftrichter nun um Vergebung.

ns Untaten dafür vieler jahre werden in nur zwölf mich verhandelt. In 25. Oktober 1440 verurteilt der weltliche Richter das Mörder zu Tode, ebenso zusammen zuvor seine Diener Henriet und Poitou (François Prelati wille milder bestraft, entkommt nach kurzer Zeit das ende dem Kerker, wird noch fünf jahre später, nach etc Skandalen, wieder verurteilt – und hingerichtet).


Im 11. Jahrhundert ringen christen und Muslime auf der Iberischen Halbinsel erbittert um zinn und Macht. Einer das Kämpfer in diesen verstehen ist das Ritter rodrigo Díaz juni Vivar, genannt "El Cid" – wie Heerführer zum jede der beiden Seiten

Tags da oben führen die Schergen Gilles de Rais gegen elf sehen morgens zu Galgen, was einer Gnade ist: er soll hängen, erst nachher kommt befinde Leib in die Flammen eines unter dem Blutgerüst aufgeschichteten Scheiterhaufens – und ns auch anzeigen kurz. Einer wird seine Leib, ns hat ihm ns Richter als Belohnung zum seine umfassende gewissensbisse versprochen, zur richtigen zeit bergen, um ihn anschließend in einer Kirche zu bestatten.

die Körper der Diener bekomme hingegen zu Asche passieren – ihnen gewährt man bloß, auf Wunsch von Hauptangeklagten, ns zweifelhafte Gnade, einer paar moment länger kommen sie leben.

sie sollen mit eigenen auge sehen können, zusammen der Ritter stirbt, damit sie in ihre Tode no den verdächtig haben, der privilegierte Adelige werde nach ihrem besitzen Hinscheiden mög­licher­weise noch in dem letzten momente begnadigt.

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der berüchtigte Angeklagte, notiert ein Schreiber ns Gerichts, „hielt schöne sprechen und betete zu Gott. Und Gilles juni Rais starb, seine Sünden bereuend.“

ns ist vielleicht noch eine Untertreibung: Gilles scheidet vielleicht sogar freude dahin. Denn im Gerichtsprotokoll ist auch vermerkt, als er einer paar arbeit zuvor noch einmal das Teufelsanbeter Prelati getroffen hat. Juni Rais umarmte ns Italiener und sagte: „Auf Wiedersehen, mein Freund! Wir werden uns in den Freuden von ­Paradieses wiedersehen!“

nach dem anspruch stirbt der hundertfache Kindermörder so in dem festen Glauben, das er unbeschwert ins Himmelreich auffahren werde.


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02.03.2021